Aktuelle News und Berichte

Biilstein8

Jedes Wochenende – ein paar Stunden - diese Zeit haben einige Hobbygärtner unter den Geflüchteten seit dem Frühjahr investiert.

  

Eine wechselnde Gruppe von Asylbewerbern aus Bechen, Schanze, Kürten und Biesfeld hat einen alten Bauerngarten in Bilstein urbar gemacht und mit Gemüse bepflanzt.

Am Samstag, den 13.8. machte sich das Caféteam Biesfeld mit ca. 25 Asylbewerbern auf – Ziel: die Papiermühle Alte Dombach.
Mit einigen Privat-PKWs und dem Bekik Bus fuhren wir gemeinsam bis Herrenstrunden. Der größte Teil der Gruppe spazierte dann zu Fuß bis zur Alten Papiermühle. Der Rest bereitete ein großes Picknick mit Kaffee und Kuchen vor. Auf einer großen Wiese in mitten alter großer Bäume -neben einem herrlichen Spielplatz- war der ideale Platz dafür.

"Ich möchte nie wieder nur im Haus rumsitzen und nichts tun" - diesen Wunsch für die Zukunft äußerte Hemn Ende Juni.
In den letzten 6 Wochen konnte er die triste Langeweile in der Flüchtlingsunterkunft hinter sich lassen.
Möglich machte das die Montag & Rappenhöhner GmbH aus Kürten.

Schon im Vorstellungsgespräch war vom ersten Moment an die gegenseitige Sympathie zu spüren. „Geringe Deutschkenntnisse sind für uns kein Problem, wenn der Bewerber bereit ist, dazu zu lernen. Spricht er ein bisschen Englisch, dann kommen unsere Jungs schon damit klar.“ erklärte Michael Montag, einer der drei Geschäftsführer.

Als Gründungsmitglied war ich seit 30. Mai 2015 der Sprecher des Housing Committee.
Gestartet sind wir mit 4 Ehrenamtlichen, nur für das gelbe Haus. Zielsetzung: Nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Wohnsituation.
Seitdem fällt ein Begriff im Zusammenhang mit Unterbringung/ Unterkünften (fast) immer : menschenwürdig.

Kissenbezüge nähen, Gardinen kürzen, Reißverschlüsse tauschen, Änderungsarbeiten an Kleidungsstücken

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evs sw

Ob bei der Kürtener Tafel, bei Bekik e.V. oder als Initiator der Freiwilligenbörse – immer stand für ihn das Ehrenamt und die Hilfe für andere im Vordergrund. Als im Januar 2015 anhand einer Tischvorlage die Grundsäulen für unser Netzwerk „Fluchtpunkt Kürten“ festgelegt wurden, übernahm Eckart von Schöning die Verantwortung für die ehrenamtlichen Deutschkurse.

Hierbei bemerkte er, dass die dezentrale Unterbringung der Asylbewerber auch ihre Tücken hat. So kamen die Asylbewerber immer mal wieder zu spät zum Unterricht, da Busse nicht fuhren oder verpasst wurden. Eine Lösung musste her und so rief er im ersten Schritt zu Fahrradspenden auf. Diese Fahrräder sollten überprüft und an die Flüchtlinge ausgegeben werden.

Anwaltliche Vertretung im Asylverfahren – ja oder nein? – Diese Frage lässt sich nicht ohne weiteres beantworten. Immerhin entstehen Kosten, die der Asylbewerber aufbringen muss. Aber dieser Aufwand kann sich auf jeden Fall lohnen, da das Asylrecht sehr komplex ist. Es gibt nicht nur „Ja“ oder „Nein“, sondern auch immer noch weitere Möglichkeiten. Es kommt hierbei – wie im gesamten Verfahren – auf eine Einzelfallbetrachtung an.

JOBS

Ein Sommerloch – das müssen wir nicht füllen – aber Statistiken können wir auch (vorweisen):

84% der über 17-jährigen Flüchtlinge in Kürten, also rund 186 Personen haben wir im Rahmen einer „Kompetenzerhebung“ interviewt und erfasst.
Die Daten wurden an die Agentur für Arbeit weitergeleitet, die dann die Flüchtlinge in ihrem System registriert hat. Erst nach dieser Registrierung sind die ersten Schritte ins Arbeitsleben über entsprechende Maßnahmen möglich.

LOGO GSK goes FP2
Als ich die Einladung zur Spendenübergabe des Sponsorenlaufs erhielt, traute ich meinen Augen nicht.
Sagenhafte 4825,67 € haben die Schüler/innen aller Jahrgangsstufen der GSK „erlaufen“. Beeindruckend ist aber nicht nur die Summe, sondern vielmehr, dass allen Teilnehmern von vornherein bewusst war, dass sie nicht zum Wohle der Schule laufen…

Wenn man wissen möchte, was Integration bedeutet, helfen uns die diversen Suchmaschinen im Internet.
Zum einen findet man dann diverse Seiten zur Wortherkunft, z.B. aus dem Lateinischen: integratio, Gen. -onis, „Wiederherstellung eines Ganzen“.
Zum anderen erhält man die unterschiedlichsten Definitionen je nach Kategorie bzw. Thema.
Den von Hannah Hänsch geschriebenen Artikel habe ich bereits vor einigen Wochen gefunden.

Ein Berg Stoffballen verbunden mit den Fragen „Können wir das gebrauchen? Was können wir damit machen?“ bildete vor ein paar Wochen den Anfang.
Zwei Nähmaschinen später entstand aus der Erkenntnis heraus, dass es sich überwiegend um Gardinenstoffe handelte, eine Idee.
Dazu reiste Leni aus der Gruppe „Betreuer Familien aus Schanze“ und ihres Zeichens Schneiderin mehrere Tage quer durch das Gemeindegebiet in Kürten. Ziel waren die Familien, die die Gemeindeverwaltung in Wohnungen untergebracht hatte.