Info des Ausländeramtes vom 15.04.2019
Regelung des § 32 Abs. 2 Nr. 5 BeschV

(2) Keiner Zustimmung bedarf die Erteilung einer Erlaubnis zur Ausübung
1. eines Praktikums nach § 22 Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 bis 4 des Mindestlohngesetzes,
2. einer Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten oder vergleichbar geregelten Ausbildungsberuf,
3. einer Beschäftigung nach § 2 Absatz 1, § 3 Nummer 1 bis 3, § 5, § 14 Absatz 1, § 15 Nummer 2, § 22 Nummer 3 bis 5 und § 23,
4. einer Beschäftigung von Ehegatten, Lebenspartnern, Verwandten und Verschwägerten ersten Grades eines Arbeitgebers in dessen Betrieb, wenn der Arbeitgeber mit diesen in häuslicher Gemeinschaft lebt oder
5. jeder Beschäftigung nach einem ununterbrochen vierjährigen erlaubten, geduldeten oder gestatteten Aufenthalt im Bundesgebiet.

Eine Änderung der Auflage im Ausweis der Betroffenen wird durch die Ausländerbehörde geprüft und im Einzelfall umgesetzt.
Deshalb bei Verlängerung des Ausweises in der Auslandsbehörde immer prüfen, ob die Einreise nach Deutschland bereits 4 Jahre zurückliegt.
In diesem Fall gilt die o.g. Verordnung und dann kann eine permanente Arbeitserlaubnis erteilt werden.

Stephan Baake