Was tun wir?

Wir begleiten und unterstützen die Geflüchteten in allen Bereichen ihres Lebens. Wohnung, Gesundheit, Arbeit und Ausbildung, Schule, Kita und Kindergarten, Finanzen, Asylverfahren, Freizeit, Kultur, Sprache…
Wir stehen in regelmäßigem Austausch mit den Institutionen und arbeiten, wo es geht, zusammen. Zu diesem guten Miteinander gehören gegenseitige Wertschätzung, Höflichkeit, Respekt und ein partnerschaftlicher Umgang.

Wir freuen uns, wenn Sie sich engagieren möchten. Von einer Stunde pro Woche bis zu größerem Einsatz ist alles möglich. Bitte nehmen Sie dafür mit uns Kontakt auf. Jede/r kann sich mit dem einbringen, was er/sie gut kann und gerne tut. Wir finden für Sie das Geeignete!

Was wir bisher getan haben – hier ein kleiner Überblick.


Rückblick / 2020

Zur Corona-Zeit: Das Projekt Mund-Nasen-Masken


Es ist Ende März, die Corona-Krise ist gerade in vollem Gange, die Schulen schließen, Geschäfte und Restaurants müssen dicht machen, Institutionen werden geschlossen. Der Fluchtpunkt Kürten muss seine Beratungs-und Begegnungscafes schließen und das Betreten der Sammelunterkünfte wird untersagt. Betroffen ist auch die Nähstube in Schanze.

Rückblick / 2018


Erster Computerkurs in der Werkstatt in Bilstein


Für viele Menschen mit Migrationshintergrund spielten technische Kommunikationsmittel in ihrem früheren Leben bis zu ihrer Flucht aber eher eine untergeordnete Rolle. Dann wurde allerdings die Kommunikation über WhatsApp für die meisten Geflüchteten ungemein wichtig,

Alltagshilfe

Wenn jemand Hilfe braucht… dann sind die freiwilligen Helfer des Fluchtpunkt Kürten da. Egal, ob bei Behördenproblemen, Nachhilfe in Deutsch, Transport eines Sofas, Anmeldung im Kindergarten, Heirat, Wohnungssuche, Arbeitsplatz… immer findet sich jemand.

„Und die Vögel werden singen“


Konzert und Lesung mit Aeham Ahmad – dem Pianisten aus den Trümmern
Internationale Bekanntheit erlangte Aeham Ahmad durch seine öffentlichen Auftritte im Flüchtlingslager Jarmuk – als Pianist in den Trümmern während des Bürgerkriegs in Syrien. Flucht und Vertreibung hat Aeham Ahmad am eigenen Leib erfahren müssen.

Rückblick / 2017


Interkultureller Zeichentreff geht an den Start


Unter dem Leitsatz »Zeichnen kann jeder!« treffen sich seit dem 2. Februar 2017 begeisterte ZeichnerInnen in noch kleiner Runde und haben in den Räumlichkeiten vom Café International einen ersten geeigneten Raum gefunden.

Die Grafikdesigner Peter Kup aus Biesfeld und Frank Georgy aus Wipperfeld – in der beruflichen Arbeit fast ausschließlich nur noch mit dem Computer zu Werke – hatten zusammen die Idee einmal wieder Stift und Papier in die Hand zu nehmen und ein sehr naheliegendes, aber nicht ganz einfaches Thema gewählt: Portraitzeichnen.
Zugleich war auch die Idee geboren, Gleichgesinnte zu suchen und die Möglichkeit dieses kreativen Arbeitens auch unseren Flüchtigen nahezubringen.
In persönlicher Ansprache hat sich dann schnell ein Kreis von acht Männern und Frauen gebildet, die am 2. Februar die ersten Versuche gestartet haben. Erste Ähnlichkeiten waren bei den Zeichnungen bereits zu erkennen. Aber das ist am Anfang gar nicht so wichtig. Durch das regelmäßige konzentrierte Sehen werden mit der Zeit die Arbeiten von ganz allein immer besser.


Nationaler Integrationspreis in Berlin


Im Frühjahr erreichte den Fluchtpunkt Kürten von Seiten der Koordinatorin der Aktion „Neue Nachbarn“, Gabi Atug-Schmitz, der Vorschlag, wir sollten uns über das Erzbistum Köln für den Integrationspreis der Bundeskanzlerin bewerben. Anfangs waren wir noch der Meinung, dass wir viel zu klein sind, um uns um diesen Preis zu bewerben.

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Kulturen im Einklang


Musik verbindet – schon beim ersten der beiden Workshops war das zu spüren. 50 Interessierte hatten sich angemeldet, 80 kamen vorbei und machten mit. Anfangs gab es noch Skepsis, doch dann verteilte der Klangkünstler Jochen Fassbender dreieckige Klangplättchen an einer kurzen Schnur hängend. Mit diesen war auf einmal jeder mittendrin und ließ sich mitziehen in das Experiment.

Rückblick / 2016


Neuer Arbeitsbereich: Jobs für Flüchtlinge

Aller Anfang ist die Kompetenzerfassung. Schon seit Anfang des Jahres arbeitet eine Gruppe von Ehrenamtlichen rund um Stephan Baake und Paul Mundy an dem schwierigen Thema „Jobs für Flüchtlinge“. Durch eine gute Kooperation mit dem neuen „Integration Point“ der Agentur für Arbeit in Bergisch-Gladbach wurde ein Fragebogen entwickelt, um die persönlichen Daten sowie Informationen über die Qualifikation und Berufserfahrung zu erfassen. Für die sog. Kompetenzerfassung entwickelte Paul Mundy eine App. Außerdem wurden aus den Reihen der Flüchtlinge Multiplikatoren ausgebildet, die dann selbstständig und aktiv in den Unterkünften mitgeholfen haben.
Mittlerweile sind 85 % der in Kürten lebenden Asylbewerber erfasst, die für einen Job oder ein Praktikum infrage kommen. Dadurch stehen die entsprechenden Daten nun in den Systemen der Agentur für Arbeit zur Verfügung, d.h. die Arbeitsvermittler können nun entsprechende Gespräche führen. Für die Asylbewerber wird der Zugang zur Jobbörse und zur Lern-Börse freigeschaltet. Außerdem erhalten sie einen Lebenslauf für Initiativbewerbungen sowie wichtige Infos mit mehrsprachigen Anleitungen zur Jobsuche.



GSK-Sponsorenlauf

Auf Initiative der Schülerinnen und Schüler startete am 25.05.2016 an der GSK ein großer Sponsorenlauf für alle Jahrgangsstufen. Im Vorfeld der von der SV geplanten Aktion suchten sich die Schüler/innen Sponsoren, die einen bestimmten Betrag für jede gelaufene Runde festlegten. Der Erlös des Sponsorenlaufs geht an den Fluchtpunkt Kürten.

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Rückblick / 2015

Elisabethpreis der Caritas-Stiftung geht an Fluchtpunkt Kürten


Imagefilm auf youtube

Anlässlich der Nominierung für den Elisabeth-Preis, hat die Caritas Stiftung einen kleinen Imagefilm über den Fluchtpunkt Kürten produziert und uns für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Möchten Sie sich beteiligen? Wir freuen uns auf Sie und Ihre Anregungen.

Birgit Oberkötter
Ehrenamtskoordination
b.oberkoetter@st-marien-kuerten.de
0178/179 2673